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Passend zum 50-jährigen Jubiläum des Asil Clubs e.V. am 13. Juli in Marbach erhielt der Vorstand vom Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen Falko Mohrs mit sehr anerkennenden Worten die Bestätigung, dass der Antrag vom Asil Club, die Zucht und Haltung der Asil Araber in das Register für das Immaterielle Kulturerbe der UNESCO einzutragen von der niedersächsischen UNESCO Kommission positiv beschieden wurde.

Damit ist der Weg über Berlin zur UNESCO Kommission Deutschland vorgezeichnet, einem Gremium, dem Asil Club-Mitglied Minister a. D. Walter Hirche als Präsident vorgestanden hat. Der Dank gilt ihm für die Hilfestellung des Asil Clubs beim Antrag und ebenso für die Unterstützung durch Professor Dr. Sebastian Günther von der Georg-August-Universität Göttingen.

Anstelle des angekündigten Nobel-Festivals wird innerhalb des All Nations Festivals ein All Nations Cup für ägyptische Araber stattfinden. Auf dem 40. All Nations Cup feiert auch der ausrichtende deutsche Araberzuchtverband VZAP sein 75-jähriges Bestehen. Den Termin vom 27. bis 29. September sollte jeder, der teilnehmen möchte, fest einplanen.

Info unter www.all-nations-cup.org

Nach drei Jahrzehnten ist das Pferdezentrum in hessischen Alsfeld nun Geschichte. Viele Zuchtverbände richteten hier ihre Körungen und auch Schauen aus. Die Initiative auf Anregung vom Zuchtverband für Sportpferde Arabischer Abstammung, den gemeinsamen Kauf dieser Anlage aller Verbände, um diese weiterhin in der Mitte von Deutschland nutzen zu können, scheiterte. Der hannoversche Zuchtverband war schneller und konnte sein Pferdezentrum an den Landrat veräußern.

Einige der Zuchtverbände sind ihrem Standort treu geblieben und fanden einen neuen Gastgeber im ländlichen Reit- und Fahrverein von Alsfeld, der auch eine Halle und Außen-Reitplätze beherbergt. Die Haflinger feiern hier in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum.

Für nur knapp ein Dutzend Körkandidaten hätte diese Anlage in Alsfeld zur Ausrichtung der ZSAA-Körung vollkommen gereicht. Am neuen Standort in Mönchengladbach fand man auf Schloss Wickrath beim rheinischen Pferdestammbuch ein neues Zuhause. Gäste und Besucher bedauern sehr, dass es seit der Corona-Pandemie keine Möglichkeit mehr gibt, alle Körkandidaten gemeinsam beim Freilauf, Freispringen, auf dem Dreieck an der Hand und im Körergebnis, welches sehr detailliert fachkundig moderiert wird, zu sehen. Das Fachpublikum könnte sich so auch selber ein Urteil bilden. Ein Austausch unter Gleichgesinnten ist kaum noch möglich, weil es die geselligen Züchterabende seit 2019 nicht mehr gibt.

Trotz der geringen Anzahl der Hengste, war es eine qualitätvolle Körung. Mit fünf Vollblutarabern, einem Anglo-Araber und vier Deutsches Edelblutpferde waren die Sektionen überschaubar. Mit 8,1 Punkten siegte der russisch gezogene Vadim beim arabischen Vollblut und wurde vom Verband prämiert. Der in Tersk 2020 geborene Hengst ist im Besitz von Didier und Ivana Thievent, die aus dem Elsass eine der weitesten Anreise hatten. Ihm folgte der ebenfalls prämierte Anglo-Araber Amaranth AA mit 8,2 Punkten. Hier vergab die Körkommission die einzige Note 10 für das Freispringen. Der in Polen 2018 geborene athletische Hengst ist im Besitz vom Gestüt Welvert, Sankt Wendel/Saarland.

Beim Deutschen Edelblutpferd wurden drei qualitätvolle 3-jährige Hengste gekört und erhielten die verdiente Verbandsprämie. Herausragte der Trakehner Higher Magic mit 45,5 % Edelblutanteil vom Elitehengst Herzensbrecher aus der Verbandsprämienstute High Society. Glückliche Züchterin und Besitzerin ist Katharina Schwien aus Gremersdorf. Mit den braunen Shadow Hunter R und Shooter R reisten David und Svenja Rockstroh aus Heisterbach an, die beide Hengste auch gezüchtet haben. Mit Punkten von 8,0 und 8,1 wurde das Deutsche Edelblutpferd ebenfalls hochdekoriert.

Abschließend ist festzustellen, dass es, wenn auch klein, eine feine und harmonische Veranstaltung war, die mehr Besucher verdient hätte. Viele erfuhren erst von der Körung, als diese schon begonnen hatte. In den lokalen Redaktionen der Rheinischen Post waren keine Hinweise. In der Hochburg der Warmblutpferde-Züchter, die das arabische Pferd zur Veredelung einsetzen, wären beide deutschen Zuchtverbände ZSAA und VZAP gut beraten, hier zukünftig eine gemeinschaftliche Körung und Eintragung aller Hengste zu veranstalten. So kämen sich die Züchter näher und können sich austauschen. Die großzügige Anlage im wunderschönen Ambiente vom Schloss Wickrath tut ein Übriges dazu. Auch wenn es nicht die Mitte von Deutschland ist, Aachen ist noch weiter entfernt, wo seit 40 Jahren der All Nations Cup stattfindet.

Info unter www.zsaa.org

Mehrere Wochen lang hat die Pferdeszene Unterschriften für eine Anpassung der neuen Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) gesammelt. Jetzt reiste eine Delegation der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit zahlreichen Ordnern voller Unterschriftenlisten nach Berlin, wo diese von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir persönlich in Empfang genommen wurden. Der leichteste Ordner wog dabei besonders schwer: Er stand symbolisch für allein rund 100.000 Online-Unterschriften.

„Das ist ein großartiger Erfolg, dass wir in Berlin dem Minister persönlich die Unterschriften überreichen und ihm dabei noch einmal sagen konnten, dass die Pferdeleute ganz und gar nicht zufrieden sind mit der neuen GOT“, erklärte FN-Präsident Hans-Joachim Erbel. Am Termin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nahmen neben FN-Präsident Hans-Joachim Erbel, auch Theodor Leuchten, FN-Vize-Präsident Bereich Zucht, Dr. Klaus Miesner, FN-Geschäftsführer Bereich Zucht sowie Bernhard Feßler, Leiter des FN-Hauptstadtbüros teil.

„Ich nehme das sehr gerne entgegen und verstehe auch Ihre Sorgen. Ich kann nachvollziehen, dass es da auch Menschen gibt, für die das finanziell eine zusätzliche Belastung darstellt. Es ist ein Zielkonflikt, so wie es viele Zielkonflikte gibt. Hier ist es so: Wir brauchen Tierärzte ganz dringend und damit sie den Beruf gerne ausüben, ist natürlich die Bezahlung ein wichtiger Faktor“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, als er die Unterschriften entgegennahm.
„Wir hoffen, dass der Bundeslandwirtschaftsminister selbst jetzt sein Initiativrecht wahrnimmt und die GOT zur Nachbesserung öffnet, oder dass sich der Bundesrat mit dem Thema GOT noch einmal beschäftigt“, sagte Bernhard Feßler, Leiter des FN-Hauptstadtbüros. Gemeinsam übergaben die FN-Vertreter in Berlin die Unterschriften, um zu zeigen, wie wichtig der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, den Pferdesport- und -zuchtverbänden und der gesamten Pferdeszene das Thema GOT ist. „Wir hoffen, dass wir mit der Verdeutlichung der Dramatik für die Pferdeleute mit Herrn Minister Özdemir in den weiteren Austausch kommen. Wir hatten den Eindruck, dass ihm der Ernst der Lage durchaus bewusst ist“, sagte Theodor Leuchten.

Viele Betroffene hatten sich an die FN gewandt, da sie mit den gestiegenen Kosten aufgrund der neuen GOT nicht zurechtkommen. Die FN hatte daraufhin als Interessenvertreter für alle Pferdesportler und -züchter eine Petition gestartet und fordert, dass die GOT zeitnah überarbeitet wird. Insbesondere spricht sie sich gegen die Hausbesuchsgebühr für Pferde aus. Von Ende November bis Ende Januar hatten daher die FN, die Vereinigung Deutscher Tierhalter (VDTH) und 58 weitere Verbände mit einer gemeinsamen Petition Unterschriften gegen die GOT gesammelt. 97.824 Unterschriften kamen online und 34.176 Unterschriften auf Listen in Papierform zusammen, das sind insgesamt also genau 132 000 Unterschriften, die in Berlin übergeben wurden. (fn-press/evb)

Wie bereits bei den meisten deutschen Reitpferdezuchtverbänden erfolgt, startet der deutsche Araberzuchtverband ab diesem Jahr für die Vollblutaraber die Umstellung auf das SNP-Verfahren, das die Abstammungsüberprüfung per Mikrosatellit ablösen soll. Mit im Boot ist der französische Araber-Verband, der bereits über 1.000 Proben zur Erstellung einer Lernstichprobe beigesteuert hat. Um eine aussagekräftige Stichprobe zu erhalten, werden alle Züchter gebeten mit ihren Hengsten, Stuten und Fohlen daran teilzunehmen und eine Haarprobe von ihrem Tier einzusenden. Die Mehrkosten bei Fohlen belaufen sich auf 5,00 € und für Stuten und Hengste auf 20,00 €. Der Zuchtverband hofft bis Jahresende 250 Proben untersuchen zu können und hofft auf rege Beteiligung!

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